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Konzert in der Evangelischen Kirche

Am Samstag, den 24. November 2018 war es mal wieder soweit:

Der MGV Sängerbund 1860 Heiligkreuzsteinach e.V. lud unter der musikalischen Gesamtleitung seines Dirigenten Frank Ewald (Chordirektor ADC) zum Konzert in die Evangelische Kirche in Heiligkreuzsteinach.

Nachdem der Sängerbund in diesem Jahre bereits außerhalb von Heiligkreuzsteinach sein gesangliches Können bei Wertungssingen in Neudorf und Kirrlach sowie bei der Konzertreise nach Trier unter Beweis stellte, war es an der Zeit auch der heimischen Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, den Chor zu hören.

Doch der Sängerbund war an dieser Soiree nicht alleine, sondern holte sich aus der Sängerfamilie Unterstützung mit Iris und Charlotte Münch sowie Anne-Kathrin Pfahl.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Markus Sonnberger übergab dieser das Wort an Christian Busch, welcher die Musikstücke blockweise vorstellte.

 

Zu Beginn brachte der Sängerbund das neue Stück „Herr, schenke den Frieden“ aus Guiseppe Verdis Oper „Die Macht des Schicksals“ zu Gehör, gefolgt von „Kyrie“ des 1972 geborenen polnischen Komponisten Piotr Jánczak, welches bereits erfolgreich bei Wertungssingen dargeboten wurde. Das von David Poole arrangierte, ursprünglich von den Bergen Virginias stammende „When the Lord Says „Come!““ mit den Solisten Christian Busch und Max Rehberger markierte das Ende des ersten Teiles.

 

Als Zwischenspiel war nun die Zeit für Charlotte Münch gekommen, welche auf der Querflöte das Moderato des französischen Komponisten Jean-Louis Tulou vortrug, gefolgt von ihrer Mutter Iris Münch, die mit dem Akkordeon den 1. Satz aus dem Italienischen Konzert von Johann Sebastian Bach zum Besten gab.

 

Im Anschluss ließ wieder der Männerchor seine Stimmen erklingen. Zuerst wurde das moderne, von Leonard Cohen stammende „Hallelujah!“ gesungen, wobei Jonas Rehberger als Solist zu hören war. Im Text diesen Liedes sind u.a. biblische Erzählungen von König David und Samson eingebunden. Das darauf folgende traditionelle Spiritual „Hush! Somebody’s Callin‘ My Name“ stammt aus der Sklavenzeit Amerikas und war Hoffnungs- und Signallied zugleich. Hoffnung, dass die Sklaverei bald ende und Warnung, dass die Sklavenhalter und Kopfgeldjäger den entflohenen Sklaven und deren Helfer auf den Fersen waren. Der solistische Zwischenpart wurde ebenfalls von Jonas Rehberger übernommen. Mit dem lateinischen Werk „Beati mortui“ – zu Deutsch „Selig sind die Toten“ – aus der Feder des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy endete dieser Block. Gleichzeitig gedachte der Sängerbund mit diesem Werk den Toten; ganz im Zeichen des am Sonntag davor begangenen Volkstrauertages und dem darauf folgenden Ewigkeitssonntag (auch Totensonntag genannt).

 

Als zweites Zwischenspiel traten Iris (Akkordeon) und Charlotte Münch (Querflöte) auf, welche gemeinsam aus der D-Suite von Johann Sebastian Bach das Stück „Air“ (Französisch für „Lied“) vortrugen. Im Anschluss durfte Anne-Kathrin Pfahl gesanglich brillieren, indem sie das Stück „Ave Maria“ von Charles Gounod über das 1. Präludium von Johann Sebastian Bach zu Gehör brachte. Hierbei wurde sie am Klavier von Iris Münch begleitet.

 

Letztmalig kam noch einmal der Sängerbund an die Reihe, um langsam das Ende des Konzertes einzuläuten.

Dem von der Gruppe „Wise Guys“ stammende „Wie kann es sein“, folgte das bekannte „Rock-a My Soul!“, welches erneut ein amerikanisches Spiritual ist. Den Abschluss bildete das Lied „Feuerzeug“ von der Gruppe „Basta“, in welchem Dieter Pfahl jun. als Solist zu hören war.


Wer nun dachte, das Konzert sei zu Ende, wurde eines Besseren belehrt, denn das Publikum ließ die Sänger ohne Zugabe nicht von der Bühne bzw. aus dem Altarraum.

Somit wurde das aus Schottland kommende „Abschiedslied“ („Auld Lang Syne“) und das stimmgewaltige „Bènia calastoria“ („Das Tal in den Bergen“) zum Besten gegeben.

Mit der Einladung, den Abend gemeinsam im Gasthaus „Goldner Hirsch“ ausklingen zu lassen, verabschiedete sich der Sängerbund von seinem zufriedenen Publikum, um im Gasthaus dann noch das ein oder andere Lied aus der Lamäng zu trällern.


An dieser Stelle möchte sich der Sängerbund bedanken:

Zuerst bei seinem Chorleiter Frank Ewald, der den Chor in den vielen Singstunden auf das Konzert vorbereite.

Vielen Dank auch an Iris Münch, Charlotte Münch und Anne-Kathrin Pfahl, welche mit ihren kurzweiligen und gekonnten Vorträgen dem Abend eine noch abwechslungsreichere Note verliehen.

Ein weiteres Dankeschön gilt dem MGV 1888 Eiterbach e.V., welcher dem Chor sein Klavier zur Verfügung stellte.

Auch der Evangelischen Kirchengemeinde gilt für die Bereitstellung der Kirche ein Dankeschön.

Ebenfalls möchte sich der Sängerbund bei Eva-Maria Elfner-Häfele für ihren gelungen Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung bedanken.

Zum Schluss aber auch ein Dankeschön an alle Besucher des Konzerts, welche mit ihrem Applaus und Spenden die Arbeit des Chores schätzten und honorierten.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Sa, 24. November 2018

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