Blick auf den OrtskernHerbstblick mit blauem Himmel auf Heiligkreuzsteinach, im Tal NebelBlick auf ein Fachwerkhaus und die Bäckerei LegronRathausBlick auf den Eingang zum ehemaligen evangelischen Friedhof
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Konzertreise ins Erzgebirge

Der MGV Sängerbund 1860 Heiligkreuzsteinach e.V. verbrachte vom 22. bis 25. Mai 2026 eine erlebnisreiche Konzertreise voller Gesang im Erzgebirge rund um Oberwiesenthal.

 

Am Freitagmorgen, dem 22. Mai, trafen sich die 27 aktiven Sänger sowie zahlreiche passive Mitglieder des Vereins bereits in den frühen Morgenstunden in Heiligkreuzsteinach, um gemeinsam die Reise nach Sachsen anzutreten. Bevor der insgesamt 65 Personen starke Tross in den Reisebus stieg, erklangen in guter alter Tradition die bekannten Worte des Liedes „Das Morgenrot“, das zu Beginn einer Konzertreise selbstverständlich nicht fehlen durfte.
Bereits während der Busfahrt herrschte beste Stimmung, sodass die Zeit bis zur ersten Rast wie im Flug verging. Das großzügige Frühstück mit Wurst, Käse, Wein und Weck wurde von stimmungsvollem Gesang begleitet. Ein besonderes Dankeschön gilt hierbei einmal mehr Brigitte Pfahl, die dieses umfangreiche Vesper spendierte.
Ein erster Höhepunkt der Reise war die Führung durch die Bayreuther Katakomben. In kleinen Gruppen erkundeten die Teilnehmer das weitverzweigte Kellerlabyrinth unter der Stadt und erfuhren viel Wissenswertes über die Geschichte der ehemaligen Bierlagerstätten. Im Anschluss gab es zur Belohnung noch einen kleinen Umtrunk in den Räumlichkeiten der Brauerei Maisel. Passend dazu stimmten die Sänger das Lied „Ein Bier!“ an.
Am späten Nachmittag setzte die Reisegruppe ihre Fahrt fort und erreichte schließlich das Hotel in Oberwiesenthal, das für das Wochenende Unterkunft und Ausgangspunkt zahlreicher Unternehmungen sein sollte. Nach dem Zimmerbezug ließ man den ersten Tag bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen.

 

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Erzgebirges. Nach einem reichhaltigen Frühstück führte eine ganztägige Rundfahrt durch die reizvolle Mittelgebirgslandschaft. Besonders beeindruckend war der Aufenthalt in der historischen Silberstadt Freiberg, die seit 2019 zum UNESCO-Welterbe zählt.
Nach der Ankunft versammelten sich die Sänger vor dem Freiberger Dom St. Marien, um die Straßen Freibergs mit ihrem Gesang zu erfüllen. Dies lockte zahlreiche interessierte Zuhörer an, darunter auch einen örtlichen Pressevertreter – und so schaffte es der MGV sogar auf ein regionales Presseportal. Nach dem spontanen Ständchen nutzten die Sänger die Gelegenheit zu einem individuellen Rundgang durch die wunderschöne Altstadt oder genossen das herrliche Wetter bei einem Eis oder einem kühlen Getränk.
Am Nachmittag ging es weiter nach Seiffen, jenem Ort, der weltweit durch seine traditionelle erzgebirgische Holzkunst bekannt geworden ist. Während einige Teilnehmer die Gastronomie in Seiffen finanziell unterstützten und zugleich gesanglich unterhielten, nutzten andere die Zeit für einen gemütlichen Bummel durch die zahlreichen Geschäfte und Handwerksläden.
Später kehrte die Reisegruppe ins Hotel zurück, wo der Abend bei einem gemeinsamen Abendessen und anschließend an der Hotelbar gemütlich ausklang.

 

Der Sonntag bildete den musikalischen Höhepunkt der Reise. Nach dem Frühstück fuhr die Gruppe nach Annaberg-Buchholz. Dort wurde die imposante St. Annenkirche besucht. Da im Erzgebirge früher Silbererz abgebaut wurde, war die Region einst sehr wohlhabend und konnte sich eine solch prachtvolle Kirche leisten.
Die besondere Akustik des Gotteshauses lud dazu ein, die vier Lieder „Gebet“, „Herr, schenke den Frieden“, „Herr, deine Güte“ sowie „Hallelujah“ erklingen zu lassen. Im Anschluss erhielten die Teilnehmer bei einer kurzweiligen Führung viele interessante Informationen über die Kirche und ihre Geschichte.

Danach ging es weiter zum Bahnhofsfest in Jöhstadt rund um die historische Preßnitztalbahn. Dort begeisterte der MGV Sängerbund 1860 Heiligkreuzsteinach e.V. mit seinem Auftritt die zahlreichen Besucher des Festes. Der Männerchor sorgte mit seinen Liedern auch abseits der Bühne für beste Stimmung und erhielt viel Anerkennung.
Ein weiteres, besonderes Erlebnis war die anschließende Fahrt mit der historischen Dampfbahn nach Steinbach, die bei vielen Teilnehmern nostalgische Erinnerungen an frühere Zeiten weckte.

 

Am Montag hieß es nach dem Frühstück leider bereits wieder Abschied nehmen. Auf der Heimreise legte die Gruppe noch einen Zwischenstopp in Ansbach ein, wo eine interessante Stadtführung durch die schöne Altstadt sowie ein gemeinsames, spätes Mittagessen den gelungenen Abschluss der Reise bildeten.
Am Abend erreichten schließlich alle Teilnehmer wieder wohlbehalten Heiligkreuzsteinach. Die Konzertreise des MGV Sängerbund 1860 Heiligkreuzsteinach e.V. wird den Mitreisenden sicherlich noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

 

Ein besonderes Dankeschön gilt Andreas Blichmann für die hervorragende Organisation der gesamten Reise in den vergangenen Monaten. Ein solches Engagement ist keineswegs selbstverständlich.
Auch Chorleiter Frank Ewald gebührt großer Dank für seine musikalische Leitung während der Konzertreise. Durch seine engagierte Arbeit war der Chor bestens vorbereitet und konnte sich entsprechend positiv präsentieren.
Natürlich gilt der Dank ebenso allen Sängern, die durch ihre rege Teilnahme die Singfähigkeit des Chores sichergestellt und gemeinsam mit den weiteren Mitgereisten für eine harmonische und schöne Konzertreise gesorgt haben.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mo, 25. Mai 2026

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