Energieberatung

Liebe Bürgerinnen und Bürger in den GVV-Gemeinden,

 

Photovoltaik-Kampagne im GVV Schönau

Klimaschutz, Energiewende, Photovoltaik-Ausbau!

 

Erneuerbare Energien gewinnen in Deutschland kontinuierlich an Bedeutung. 2020 stammte der ins Netz eingespeiste Strom bereits zu über 51% aus erneuerbaren Energien. Doch um das Pariser-Ziel zu erreichen, ist ein weiterer schneller und umfassender Ausbau der Erneuerbaren Energien unerlässlich. Der GVV Schönau hat sich das Ziel gesetzt, einen angemessenen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und die notwendige Energiewende zu leisten und ihre Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen, die ebenso einen eigenen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. Strom-Erzeugungs-Anlagen auf dem Dach sind ein guter Weg dahin.
 

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

 

Gemeinde Heiligkreuzsteinach

Silke Knopf

Tel.: (06220) 9220-16

E-Mail:  

 

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Ortsverband Steinachtal

Joachim Finkbeiner-Rinn

Tel.: (06220) 913041 

E-Mail:

 

PV-Netzwerk Rhein-Neckar

Silvia Böse

Tel.: (06221) 99875-36

E-Mail:

Webseite: www.kliba-heidelberg.de

 

Solarenergie - CO2 - Emissionen senken und dabei sehr viel Geld sparen!

Zu diesem Konzept veranstaltete der Gemeindeverwaltungsverband Schönau in Kooperation mit dem BUND Steinachtal und der KliBA Energieagentur Heidelberg im Rahmen der Solarenergie-Kampagne am 07. Juli eine Informationsveranstaltung im Bürgersaal Wilhelmsfeld mit dem Thema

Selbstversorgung mit Energie im Alt - und Neubau

Der Schönauer Mitbürger und Energietechniker Martin Hirning, der lange in der Energiewirtschaft tätig war und seit vielen Jahren selbst den Weg zur konsequenten Energiewende beschreitet, hatte Fallbeispiele für einen realen Haushalt im Alt- und Neubau vorbereitet, um ganz anschaulich zu zeigen, wie jeder zum Erreichen der Klimaziele beitragen kann.


Drei große private Hebel für die Energiewende erläuterte er zum besseren Verständnis im Vorfeld: Möglichkeiten zur Versorgung mit Wärme frei von Kohlendioxidemissionen, individuelle Mobilität ohne Verbrennungsmotor und Deckung des Strombedarfs im eigenen Haushalt durch Photovoltaik (PV). Ferner ging er ausführlich darauf ein, wie diese drei Maßnahmen ineinandergreifen und sich gegenseitig fördern und ergänzen.

 

Herr Hirning stellte die Verzahnung von Solarkollektoren (Solarthermie) auf dem Dach in Verbindung mit zwei Pufferspeichern im Keller und einer Sole-gespeisten Wärmepumpe vor, die über eine Smart Grid Ready-Schnittstelle genau mit der Leistung betrieben wird, die von der Photovoltaik (PV)-Anlage auf dem eigenen Dach kommt. Ergänzt wurden die konkreten Beispiele um einen Batteriespeicher als Voraussetzung zur Teilnahme an einer "Cloudlösung". Was eine Cloudlösung ist und welche Fragen vor Inanspruchnahme dem Cloudlösungs-Anbieter gestellt werden müssen, also ob sich das für den Anwender überhaupt rechnet, wurde ebenso behandelt wie die daraus entstehenden Kosten für 1 kWh Speichervermögen eines Warmwasser-Pufferspeichers gegenüber. einer „Batterie“ zur Speicherung von PV-Strom mit und ohne Cloudlösung. Er zeigte auch, wie jeder sein solares und geothermales Potenzial für den eigenen Haushalt ermitteln kann, indem die BürgerInnen die Informationssysteme PV-GIS (Photovoltaik, Strom) und ISONG (Geothermie, Wärme) nutzen. Mit Informationen zu den zukünftig zu erwartenden Kosten für die fossilen Energieträger und für den zu kaufenden Strom konnten die BürgerInnen erkennen, wie schnell sich ein Umstieg auf erneuerbare Energien im Geldbeutel bemerkbar macht und wie problematisch ein Festhalten an fossilen Energieträgern sowohl finanziell als auch ökologisch wird.

 

Im Anschluss entspann sich eine interessante Diskussion um die technische und finanzielle Ausgestaltung einzelner Maßnahmen, in der die Teilnehmenden auch ihre persönlichen Wünsche und Erfahrungen einbringen konnten. Um Interessierten, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, die Möglichkeit zu geben, sich ebenfalls zu informieren, wurde der Vortrag aufgezeichnet. Die Aufzeichnung ist auf YouTube unter dem Stichwort "BUND Steinachtal", den Homepages der Einzelgemeinden und der Homepage des BUND Steinachtal (www.bund-steinachtal.de) abrufbar.


Ferner wird die Präsentation, die dem Vortrag zu Grunde lag, auf Anfrage unter als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt. Es sind weitere Veranstaltungen geplant, denn unabhängig von fossilen Energien zu werden und der dann ganz nebenbei aktiv praktizierte Klimaschutz betrifft jeden, damit auch die nachfolgenden Generationen einen bewohnbaren Planeten haben.

 

Herzlicher Dank gilt Herrn Hirning für den interessanten Vortrag, Herrn Bürgermeister Dr. Dangel für die Einführung und Herrn Köster für die gute Begleitung von Seiten des BUND.

 

Hier geht es zum Vortrag:

Photovoltaik-Kampagne - Ein Kooperationsprojekt mit dem Gemeindeverwaltungsverband Schönau

Photovoltaik-Kampagne - Ein Kooperationsprojekt mit dem Gemeindeverwaltungsverband Schönau und der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (KliBA)

 

Meine persönliche Energiewende, ganz praktisch

 

Zu diesem Konzept veranstaltete der Gemeindeverwaltungsverband Schönau gemeinsam mit dem BUND Steinachtal und der KliBA Energieagentur Heidelberg

im Rahmen der Solarenergie-Kampagne am 30. März eine Online-Informationsveranstaltung mit dem Thema Wie ich mit Solarenergie meine CO2 Emissionen deutlich senken kann und damit langfristig sogar noch viel Geld spare!

 

Wir haben den Vortrag und die anschließende interessante Diskussion aufgezeichnet. Das Video kann auf YouTube unter dem folgenden Link noch einmal angesehen werden.

 KLIBA 

Energiespartipp - KLiBA

 

Energieberatung in Ihrer Gemeinde – kostenfrei und unverbindlich

Sie haben Fragen zu Energieeffizienz, Energieeinsparungen oder Förderungen? Die KLiBA, Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis gGmbH unterstützt Sie im Auftrag der Gemeinde Heiligkreuzsteinach – kostenfrei und neutral. Egal ob Sie privat oder gewerblich handeln: Hier erhalten Sie konkrete Informationen und praktische Hilfe zu diesen Themen: Sie ist eine erste Orientierungshilfe und hilft Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Energiesparziele auch mit Hilfe verschiedener staatlicher Fördermöglichkeiten zu folgenden Themen:

- energetische Modernisierung von Altbauten

- Neubau oder Sanierung zu Energieeffizienz- oder Passivhäusern

- Heizungstausch und gesetzliche Vorgaben (z.B. Gebäudeenergiegesetz (GEG), EWärmeG)

- Nutzung erneuerbarer Energien und Photovoltaik

- Stromsparen im Alltag

- Fördermittel von KfW, BAFA, Land und Kommune

Beratung vor Ort: Alle vier Wochen, montags, 14–16 Uhr, im Rathaus Heiligkreuzsteinach, Silberne Bergstraße 3 steht Ihnen der KLiBA-Energieberater Manfred atzlawek im Rathaus zu Verfügung. Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich.

Termin vereinbaren: Online unter www.kliba-heidelberg.de/terminbuchung.php oder telefonisch unter 06221 99875-0 (KLiBA).

Nutzen Sie die kostenfreie Serviceleistung Ihrer Gemeinde!

KLiBA, Klimaschutz und Energie-Beratung

Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis 

Wieblinger Weg 21 
69123 Heidelberg 

https://kliba-heidelberg.de/